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Die schönste Sache der Welt.....! ?

Sexualassistenz für Menschen mit einer Beeinträchtigung

 

Interaktiver Vortrag für Professionelle, die mit Menschen mit einer Beeinträchtigung arbeiten

 

Aktive Sexualassistenz ist eine bezahlte sexuelle Dienstleistung für Menschen mit einer Beeinträchtigung. SexualassistentInnen sind Menschen, die aus einer transparenten und bewussten Motivation heraus u.a. folgendes anbieten: Beratung, erotische Massage, zusammen nackt sein, sich gegenseitig streicheln und umarmen, Anleitung zu Selbstbefriedigung für Menschen die das nicht von Bildmaterial verstehen können, bis hin zu Oral und Geschlechtsverkehr.

Jeder SexualassistentIn entscheidet individuell, was genau er/sie anbietet und für wem.

 

Die Sexualität und Sinnlichkeit, die hier gemeint ist, ist eine ganzheitliche, ganzkörperliche, lebendige/bewusste und nicht eine auf Geschlechtsmerkmale bezogene, mechanische Sexualität (wie man sie öfter in der so genannten „normalen Prostitution“ oder auch in vielen Ehebetten findet).

 

In der pflegerischen oder jeglichen anderen Arbeit mit Menschen, die eine Assistenz benötigen, begegnen wir zwangsläufig auch dem Thema Sexualität im weitesten Sinne: Bedürfnis nach Berührung, Zärtlichkeit, als sexuelles Wesen wahrgenommen zu werden, bis hin zu klaren erotischen, sexuellen Wünschen und Bedürfnissen.

Welche Möglichkeiten Sexualität direkt zu erleben, sei es mit sich selbst oder auch mit jemand anderem, hat jemand, den man nicht über Aufklärungsmaterialien erreichen kann? Oder der/die sich auf Grund einer

Körperbehinderung nicht selbst berühren kann?

Welche Möglichkeiten eine direkte so genannte sexuelle Erfahrung zu machen hat eine Frau oder ein Mann, der/die nicht oder nicht mehr in der Lage ist, das was wir eine Beziehung nennen einzugehen?

Hilflosigkeit, Unwissen aber auch die regelrechte sture Weigerung diese Wünsche/ Bedürfnisse und Sehnsüchte zu beachten, kann führen zu großer Einsamkeit, emotionalem und körperlichem Verhungern, Zwangshandlungen, Verspannung, Verkrampfung, (Selbst)- Verletzungen, Unzufriedenheit, „störendem“ Verhalten etc. Sexualassistenz kann da eine mögliche Lösung sein.

 

Die Menschen, die es zu ihrem Beruf gemacht haben, kognitiv behinderte oder auch dementen Menschen zu begleiten oder zu assistieren, gehören natürlich zu den geistig „Normalen“.

Das heißt, sie sind von den allgemein gültigen gesellschaftlichen Normen geprägt, die die eigene Lebendigkeit und Authentizität oft nicht gerade unterstützen.

In meinen Augen ist es von großer Wichtigkeit, dass Menschen, die mit Menschen mit eine kognitiven Behinderung arbeiten, eine entspannte, offene Haltung ihrer eigenen Sexualität gegenüber haben.

Wenn das nicht der Fall ist, werden sie auch nicht angemessen auf die Bedürfnisse ihrer „Schützlinge“ eingehen können. Sie werden eigene Bedürfnisse projizieren oder das, was sie wahrnehmen, leugnen.

Dann wird Missbrauch möglich, weil mit dem Thema nicht offen und ehrlich umgegangen wird.

Ich glaube, da gibt es noch viel zu tun, wenn wir nicht wollen, dass diese Menschen zusätzlich behindert werden durch eine mangelnde Offenheit in ihrem Umfeld.

 

Im Vortrag werden folgenden Themen behandelt:

Was ist aktive Sexualassistenz?

Was ist der Unterschied zur Prostitution?

Welche Haltung/Vision steht hinter dieser Arbeit?

Für wen kommt Sexualassistenz in Frage?

Wie werden die Sitzungen vor- und nachbereitet?

Wie und wo finden die Sitzungen statt?

Wie werden sie finanziert?

Was ist passive Sexualassistenz?

Welche Rolle spielen MitarbeiterInnen und Eltern/ Angehörigen?

Welche Verantwortung haben die MitarbeiterInnen?

 

An Hand von Beispielen aus meiner jahrelangen Erfahrung und mit Video- material werde ich die Arbeit so anschaulich wie möglich machen.

 

Vortrag für Mitarbeiter von Einrichtungen/ Eltern/ Leitendes Personal/ Ausbildungsinstituten (minimal 2 Stunden):

Ab 100 Euro pro Stunde.

Der Preis orientiert sich an der Entfernung zum Veranstaltungsort und die Anzahl der Teilnehmer.

Zuzüglich Fahrt und eventuelle Übernachtungskosten.

 

Kontakt und Info:

Nina H. de Vries

Sexualassistenz & Fortbildung

0331 - 58 85 458

0179 - 42 40 379

Email: nina_devries@web.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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